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Amiga-Geschichte:

Allgemein:

Amiga Commodore stellt am 23.7.1985 im Lincoln Center, New York den Amiga vor. Dieser wurde später in "Amiga 1000" umbenannt. In Bezug auf Grafik und Ton schlägt der Amiga sogar Apples Macintosh und den ST von Atari. Im Inneren des Amiga arbeitet wie bei Mac und St der 68000-Prozessor von Motorola, dieser wird allerdings auch noch von speziellen Custom Chips unterstützt, welche einen zusätzlichen Geschwindigkeitsgewinn bringen. Mit dem Amiga hält eine grafische Benutzeroberfläche, die "Workbench" genannt wird, Einzug, die sogar präemptives Multitasking beherrscht. Das hat allerdings auch seinen Preis. Der Amiga kostete bei seiner Einführung umgerechnet noch über 3000 Euro.


Als Schöpfer des Amiga gilt Jay Miner, der 1981 bei Atari ausstieg. Er gründete die Firma Hi Toro, die später zur Amiga Corporation wurde. Zuerst lieferte Amiga nur Spielmodule und Controller für die Atari-2600 Konsole, doch wenig später wurde eine eigene Amiga-Spielkonsole geplant. Aus der Spielkonsole wurde jedoch ein Computer. Atari (unter Führung von
Raymond Kassar, -Warner Communications) war durch die Vereinbarung vom Juli 1983 Geldgeber und wollte den Amiga als Nachfolger der inzwischen angeschlagenen XL-Computer Serie auf den Markt bringen.

Durch den Börsenskandal vom Dezember 1982 musste Kassar jedoch noch im Juli 1983 zurücktreten. Der neue Geschäftsführer Morgan verfolgte weiterhin das Ziel, das Projekt "Lorraine", wie der Amiga intern genannt wurde, als Nachfolger der XL-Computer Serie auf den Markt zu bringen. Warner Communications verkaufte am 2. Juli 1984 die Konsolen und Computerabteilung von Atari an Jack Tramiel, den Gründer von Commodore.

Am 23.7.1985 wurde das erste Amiga-Modell, das später auf Amiga 1000 umbenannt wurde, in New York vorgestellt. Die Entwickler demonstrierten die besonderen Eigenschaften des Amiga, die ihn von den Konkurrenten PC, Mac und Atari abhoben:

  • Farbige grafische Oberfläche (im Unterschied zum Mac)
  • Präemptives Multitasking im Unterschied zu Windows, Mac und Atari (war von der Hard- und Softwarestruktur schon mit 32 Bit angelegt)
  • 4-Kanal-Sample-Sound im Unterschied zu Windows, Mac und Atari
  • Hardwareuntersttzung für Grafik-Animation durch den Blitter

April 1994: Commodore ist am Ende und meldet Konkurs an.

1995: Die deutsche Escom AG ersteigert Commodore und es wird die Tochter-Firma "AMIGA Technologies GmbH" gegründet. Doch mit dem Einkauf des Markennamens "Commodore" scheint auch der Fluch des Amigas übernommen worden zu sein. Denn Escom macht noch mehr Verluste, meldet 1996 Konkurs an und reißt die Tochterfirma Amiga Technologies mit.

Nach langen Verhandlungen erhält der amerikanische PC-Riese Gateway2000, im Jahr 1998 den Zuschlag für sämtliche Rechte an der Amiga-Technologie sowie die verbliebenen Geräte.

Am 31. Dezember 1999 hat Gateway wegen finaziellen Gründen eingewilligt, den Amiga an die Amino Development Corporation zu verkaufen.


Amiga-Absatzzahlen Weltweit:
Deutschland 1,67 Millionen
England 1,5 Millionen
Italien 700,000
Frankreich 275,000
Rest von Europa 175,000
Nordamerika 600,000
Rest der Welt 400,000
Commodore

Amiga-Absatzzahlen Deutschland:
Amiga CD32 25,000
Amiga CDTV 25,800
Amiga 500 1,081,000
Amiga 500+ 79,500
Amiga 600 193,000
Amiga 1000 27,500
Amiga 1200 95,500
Amiga 2000 124,500
Amiga 3000 8,300
Amiga 4000/30 7,500
Amiga 4000/40 3,800
Amiga 3000(T) 6000
Amiga 3000(T)-040 ca. 80
A1060 Sidecar ca. 3000-5000
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C128 284,300
C16/116 286,500
C64 3,050,000





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Last Update: 23.02.2013 00:35:09 CET - v7.55 - discontinued